
Trotz vieler neuerer Untersuchungsverfahren ist die Röntgenuntersuchung meistens die Basisuntersuchung, die bereits viele medizinische Fragen beantwortet. Oftmals sind dann keine weiteren Untersuchungen mehr nötig, es sei denn, Ihr Arzt hat spezielle Fragen, die mit der Röntgenuntersuchung nicht vollständig beantwortet werden können. Auch für diese weiterführenden Untersuchungen ist die Röntgenuntersuchung oft grundlegend und Voraussetzung.
Bei den meisten Knochenerkrankungen ist ein Röntgenbild unverzichtbar, nicht nur bei Verdacht auf Knochenbrüche.
Das Röntgenbild der Wirbelsäule gibt wichtige Informationen, auch wenn ein Bandscheibenvorfall damit nicht zu sehen ist. Aber oft sind gleichzeitig knöcherne Verschleißerscheinungen vorhanden, die im Röntgenbild gut zu erkennen sind.
Das Röntgenbild der Lunge beantwortet Fragen z.B. nach einer Lungenentzündung, Rippenfellentzündung oder Herzschwäche. Lungentumoren werden oft zufällig entdeckt und müssen dann mit anderen Methoden weiter abgeklärt werden.
Im Magen-Darm-Bereich ist die Endoskopie manchmal nicht möglich; dann können Kontrastmittel-Breischluckuntersuchungen oder -einläufe durchgeführt werden.
Die Venenuntersuchung (Phlebographie) wird bei Frage nach einer Venenthrombose meist als Notfalluntersuchung notwendig.
