Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Dünndarm

Für diese Untersuchung müssen Sie nüchtern sein.
In der Umkleidekabine legen Sie Ihre Kleidung bis auf die Unterwäsche ab, der Oberkörper muss frei sein, damit nichts von aussen darüberliegendes die Untersuchung stört.
Verwendet wird ein Kontrastmittelbrei, der fast geschmacklos und von weißer Farbe ist und nicht durch die Darmwand aufgenommen wird.

Speiseröhrenuntersuchung: Sie erhalten einen Schluck Kontrastmittel, den Sie nach Aufforderung herunterschlucken. Auf dem Röntgenschirm ist der Kontrastbrei schwarz. Der Arzt kann genau sehen, wie schnell der Brei durch die Speiseröhre geschluckt wird und ob irgendwelche Hindernisse bestehen: Einengungen, Aussackungen oder Muskelverkrampfungen der Speiseröhrenwand.

Magenuntersuchung: Hier erhalten Sie zusätzlich ein Brausepulver, das Luft in den Magen bringt. Damit kann der Arzt die Magenwand sehen, die Magenwandbeweglichkeit untersuchen und die Geschwindigkeit der Magenentleerung beurteilen.

Dünndarmuntersuchung: Nach Betäubung der Rachenschleimhaut mit einem Spray wird ein dünner Schlauch in den oberen Dünndarm geschoben. Über diesen Schlauch wird das Kontrastmittel eingefüllt - Sie brauchen nichts selbst zu trinken. Damit der Dünndarm keine Nahrungsreste mehr enthält, muß eine Vorbereitung erfolgen, die in dem Merkblatt beschrieben ist, daß Sie sich herunterladen können.

 

Bilder werden noch eingefügt.