Knochenszintigraphie
Der normale Knochen befindet sich ständig im Umbau, wie auch alle anderen Körperteile (bis auf die Nervenzellen und der Herzmuskel).
Deshalb gibt es einen ständigen Knochenstoffwechsel, ständig wird Knochensubstanz abgebaut und angebaut.
Diesen Vorgang kann man nuklearmedizinisch sichtbar machen. Es wird eine Substanz gespritzt, die alle Stellen im Knochen aufsucht, wo Kalzium eingebaut wird. Besonders gut kann man damit Stellen finden, wo der Knochen verstärkt umgebaut wird. Das passiert z.B. bei Knochenbrüchen.
Wir verwenden die Knochenszintigraphie zum Nachweis von Knochenbrüchen, die im Röntgenbild nicht sichtbar oder schlecht darstellbar sind, besonders an den Rippen oder der Wirbelsäule.
Auch wenn man nicht weiß, ob Schmerzen von den Knochen oder von etwas anderem herrühren, hilft die Knochenszintigraphie weiter. Denn werden die Schmerzen vom Knochen verursacht, findet man dort oft einen verstärkten Knochenstoffwechsel, den man im Knochenszintigramm zeigen kann,
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